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20.5.21

Erste Infos zum Meutenlager 2021



Liebe Meutenkinder, liebe Eltern,

nur noch wenige Wochen trennen uns vom Beginn des Meutenlager in Großzerlang und zumindest unsere Vorfreude wächst zunehmend. Mit diesem Infoschreiben bekommt Ihr alle die wichtigsten Infos, die unser Lager betreffen.

*** Wichtig!!! ***

Wir brauchen in diesem Jahr pandemiebedingt eine hohe Vorhersagegenauigkeit für die Teilnehmerzahl. Wer also mitfahren möchte, sollte sich unbedingt bis Sonntag, den 23. Mai anmelden (am besten über Stefan’s Postkasten, IHw2d, Email mit dem ausgefüllten Formular geht auch --> stefan_kroeger@yahoo.de).

Das Anmeldeformular ist in der Whatsapp-Gruppe hochgeladen und wurde den Kindern am Mittwoch mitgegeben.

Hier vorab die wichtigsten Infos, wir werden um den 14.06. noch einen virtuellen Elternabend anbieten.

1. Wann geht’s los und wann ist die Rückkehr?

Die Siemensstädter Meute reist mit dem Pkw an. Hier bekommt Ihr von Stefan die Informationen, wann und wo genau es los geht.

Bitte nehmt für die Anreise einen Tagesrucksack mit einer gefüllten Lunchbox mit.

Nach heutigem Kenntnisstand geht es am 03.07. gegen 13:00 Uhr zurück nach Hause. Gegen 14:30/15:00 Uhr ist mit der Ankunft in Siemensstadt zu rechnen.

2. Wie könnt Ihr Eure Kinder erreichen?

Während des Lagers könnt Ihr Eurem Kind gerne jederzeit Briefe und Postkarten schicken. Die Adresse dafür ist:

VCP-Bundeszeltplatz
VCP Land Berlin-Brandenburg
Name des Kindes
Birkenweg 15
16831 Großzerlang

Für die Neugierigen 😉: https://www.vcp-bundeszeltplatz.de/

3. Notbrief

Bitte gebt am Abreisetag der Gruppenleitung Eures Kindes einen mit Namen versehenen Umschlag, den sog. Notbrief, mit. Dieser soll...

    die Krankenversichertenkarten (in Kopie)
•    den Impfpass (in Kopie)
•    eine Notfalladresse/Telefonnummer enthalten.

4. Taschengeld

Der Zeltplatz hat einen Kiosk, der jeden Tag geöffnet ist und Eis, Getränke und Pfadfinderausrüstung im Angebot hat. Wir empfehlen hier 5€ - 10€.

5. Packliste

Im Folgenden bekommt Ihr eine Packliste mit den wichtigsten Dinge für ein Lager. Beim Packen ist folgender Spruch zu beachten:

„So viel wie nötig, aber so wenig wie möglich!“

Die folgende Packliste ist als Orientierungshilfe zu verstehen.

Generell gilt: bitte lasst das Kind beim Packen helfen, damit es weiß, wo was zu finden ist und was überhaupt mit aufs Lager kommt... 😉

Packliste:

    Rucksack, behelfsweise: Rollkoffer
•    Tagesrucksack/ Daypack für die An-/ Abreise und für Tagesausflüge
•    Schlafsack und Isomatte
•    Badehose/-anzug, Badehandtuch
•    Sonnen-/Mückenschutz
•    Kulturbeutel (Zahnbürste, -pasta, Taschentücher, Duschzeug, ...)
•    1-2 Handtücher
•    Geschirrbeutel (Teller, Schüssel, Besteck, Becher, Brett, Geschirrhandtuch)
•    Poncho (empfehlenswert; ansonsten festes Regenzeug wie Regenjacke und Regenhose)
•    Wanderstiefel (oder: feste Schuhe)
•    Gummistiefel
•    leichte Schuhe, Clogs o. Sandalen die den Zehenbereich schützen (wegen der Zeltheringe)
•    zwei feste Hosen
•    leichter/s Pullover/Hemd
•    komplette Tracht mit Halstuch, (wenn vorhanden)
•    Jacke
•    Unterwäsche/Socken/T-Shirts
•    Kopfbedeckung
•    Wasserflasche/Feldflasche
•    Notbrief (s. auch Punkt 3)
•    Stoffbeutel/Tüte für Schmutzwäsche
•    Taschenlampe
•    weißes T-Shirt zum Bemalen (nicht zu klein)

Bei der Kleidung gilt: großzügiger Schnitt, viel Naturfaser, dezente Farbgebung.

6. Messer

Es werden vor Ort Messer zum Schnitzen vorhanden sein. Ihr braucht also kein eigenes Messer einzupacken! Solltet Ihr dennoch ein eigenes Messer mitnehmen wollen, empfehlen wir (aus Sicherheitsgründen): Opinel Kindermesser Nr. 7

7. Teilnehmerbeitrag für das Meutenlager

Bitte denkt daran den Betrag für Lager (siehe Anmeldung) rechtzeitig zu überweisen.

 

So, wir hoffen, dass fast alle Fragen geklärt sind und freuen uns schon jetzt auf ein tolles Lager mit vielen neuen Erlebnissen und Eindrücken!

 

Herzlich Gut Jagd, herzliche Grüße,

Eure Gruppenleitung und Eure Lagerleitung,


29.4.15

Anmeldung Sommerlager für die Meute


Nachdem die Pfingstlageranmeldung erledigt ist (und damit ist das Pfingstlager ja gefühlt auch erledigt) geht es jetzt mit dem Sommerlager weiter.

Das Lager geht vom 20. bis 25. Juli 2015 und findet wie gehabt in Großzerlang statt.

Siemensstadt wird begleitet von Christine und Alexander und möglicherweise weiteren Gruppenleitern. Ich bin in der Zeit mit der Sippe unterwegs und  stoße ab Mittwoch den 22. Juli dazu.

Die Anfahrt erfolgt mit der Bahn, die Rückfahrt nach aktueller Planung mit dem Bus. Es kostet wie in den letzten Jahren 70€ mit den üblichen Nachlässen.

Wie zum Pfingstlager ist die Anmeldevoraussetzung, dass man mindestens an einer Übernachtungsaktion teilgenommen hat.

Anmeldeschluss ist der 15. Mai 2015

Die Anmeldung gibts hier:

 Meutenlager Anmeldung

Wer keine Dropbox nutzt - einfach die Anmeldung wegklicken, der Download geht auch ohne.

(Für die Sippe gibt es eine eigene Anmeldung)

19.6.13

Fliegender Stern - Kinderstufenlager des VCP BBB vom 24. bis 29.6. auf dem BZG in Großzerlang

Samstag den 22. und Sonntag den 23.6. - Der Vortrupp

 


Nach den Erfahrungen des letzten Jahres, haben wir beschlossen, ohne Vortrupp ist ein solches Lager nicht zu stemmen. Im Vorbereitungsteam hatten wir uns überlegt, es sollen zwei große Tippis für Indianerstimmung sorgen. Eine Versammlungsjurte soll Raum zum Essen und Singen bieten und eine Küchenjurte dem Küchenteam den notwendigen Platz einräumen. 
Nach dem Aufladen fuhren wir nun also guter Dinge los und fanden eine schöne Wiese direkt am Wasser vor.


Das Wetter war prächtig und so begannen wir nach dem Ausladen, die ersten Zelte aufzubauen. Mario hatte am Tag vorher bereits eine Jurte und ein Tippi aufgebaut, so dass der Platz nicht  gar so leer war.

   


Da sich auch der Vortrupp verpflegen muss, nutzten wir die Gelegenheit um ein bischen über dem Feuer zu kochen. 


 

Bei den Möbeln lässt sich beim Vortrupp noch aus dem Vollen schöpfen, daher die schönen Bänke.


Am Sonntag stießen noch Paula und Thore zum Vortrupp und nun konnten auch die großen Bäume für das zweite Tippi gestemmt werden.

















 Sonntagabend stand dann tatsächlich alles, was wir uns vorgenommen hatten und es gab noch die Gelegenheit für ein Bad und einen Bieberdamm an der Badestelle.


Montag der 24.6. - Die Anreise


Der Montag begann für uns mit frühem Aufstehen. Um 6 Uhr war die Abfahrt in Richtung Berlin um Kinder und Gepäck in Spandau abzuholen. Die Kinder des Vortrupp konnten derweil ein eigenes kleines Tippi bauen.

 

 Gegen 13 Uhr trafen die Teilnehmer ein. Nach längerer Fahrt mit Bahn und Bus, aber trotzdem noch voller Tatendrang.





 Das Lager wurde mit einer ersten informellen Lagerrunde begonnen und erste Lagerregeln erklärt. Es wurde auch erklärt, wie das weitere Vorgehen sein sollte, schließlich mussten ja noch die Schlafzelte aufgebaut werden.








 Das Aufbauen geht jedes Mal besser. Die Kinder können immer mehr helfen und tun das auch. Trotzdem muss immer mal ein Spielpäuschen gemacht werden und gelegentlich werden auch noch mal die Stullenpakete besucht.





Abends gabe es offene Töpfe. Unser Beitrag waren Schupfnudeln mit Pilzsauce oder Apfelmuß. Vorgabe war, jeder kocht so viel wie er Kinder mitbringt und dann wird es schon anteilig passen. Die Kinder haben die Schupfnudeln geliebt und so waren sie schnell alle. Die Erwachsenen haben sich eher am Borscht und Eintopf orientiert, so dass jeder am Ende satt war.

Dienstag der 25.6. - Das Pow-Wow


Der Dienstag begann noch freundlich, aber schon zur Morgenrunde um 8 Uhr waren Regenjacken angesagt. Der Regen sollte den Tag dann auch dominieren, obwohl alles eigentlich ganz anders geplant gewesen war.


Das Lager sollte am Dienstag mit einem großen Pow-Wow eröffnet werden. Dazu hatten wir uns Petra eingeladen. Eine Indianerin aus OPR, die mit uns indianische Tänze und Gesänge geübt hat.

 
Da sie immer nur mit einer kleinen Gruppe gearbeitet hat, haben sich die anderen auf das Indianerleben vorbereitet. Es wurde Indianerkleidunge bemalt, ein Stirnband für Federn hergestellt und Perlenketten gebastelt. Für das Pow-Wow wurden dann noch Rasseln hergestellt.



 Derweil regnete es und regnete es und regnete es...


 
Nun lassen Pfadfinder eigentlich nicht von einem Tag Regen ins Boxhorn jagen, und eigentlich war der Regen nicht einmal stark, trotzdem waren wir am Ende des Tages, das was man abgesoffen nennt. Die Wiese konnte das Wasser nicht mehr aufnehmen. Die Drainage arbeitete nicht wie versprochen. Über den Tag stieg das Wasser von unten in die Zelte oder lief von der Seite hinein. Am Ende hätten wir in den Zelten baden können, aber nicht schlafen. In dieser Situation war guter Rat teuer. Es musste eine schnelle Entscheidung getroffen werden. So haben wir die Kinder auf den trockenen Dachboden verlegt. Leider waren auch viele andere Gruppen von dem Problem betroffen, so dass die Plätze auf dem Dachboden schnell knapp wurden.


Mittwoch der 26.6. - Der verlorene Tag

 

Während am Dienstag das Programm noch weitgehend nach Plan lief, war der Mittwoch stark beeinflusst von dem vielen Regen des Vortages. Durch den Umzug auf den Dachboden und die vielen anderen Kinder mit anderem Programm war es uns erst deutlich nach 10 Uhr gelungen die Nachtruhe einzuhalten. So haben wir die Kinder am nächsten Morgen ausschlafen lassen.
Trotz katastrophal schlechten Wetterberichts, sah der Morgen schon wieder anders aus. Es hatte gegen 1 Uhr aufgehört zu regnen, wie die Nachtwache wusste und seitdem auch nicht mehr angefangen. Die Sonne schien und wir konnten in unserer in der Zwischenzeit an neuer Stelle aufgebauten Großjurte im Trockenen frühstücken. 
Da viele Teilnehmer am Vortag mit den Workshops nicht fertig geworden waren, setzten wir zunächst die Workshops fort. 
Abends machten wir eine Dämmerungswanderung an den See und sangen dort gemeinsem.
Leider war an diesem Tag meine Kamera unauffindbar - vielleicht fehlte uns auch einfach die Kraft.

Donnerstag der 27.6. - Die Mutproben

Trotz katastrophal schlechten Wetterberichts, sah der nächste Morgen schon wieder anders aus. Es hatte gegen 1 Uhr aufgehört zu regnen, wie die Nachtwache wusste und seitdem auch nicht mehr angefangen. Die Sonne schien und wir konnten in unserer in der Zwischenzeit an neuer Stelle aufgebauten Großjurte in der Sonne frühstücken.





Nach dem Abspülen begannen die Mutproben. Die Mutproben sollten zeigen, dass die Indianer nicht mehr klein sind, sondern schon mutig genug um erste Federn zu verdienen. Es gab:

Die Seilrutsche






Das Kanufahren










 Das Baumklettern, Balancieren und Schaukeln




Der Tag war zwar immer noch unterbrochen von kleinen Schauern, aber die Sonne trocknete unsere Zelte schnell wieder.


Wer immer noch nicht genug hatte, konnte nachmittags anfangen einen Bogen zu schnitzen.



Abends wurden dann im Versammlungszelt die Federn verliehen.




  Freitag der 28.6. - Die entbehrungsreiche Wanderung


Fliegender Stern und Grassvogel machen sich im Buch auf den Weg zu den Weissen und erleben unterwegs so manches Abenteuer und so machten auch wir uns auf, wenn auch nur zu einer benachbarten Badestelle. 



Dort angekommen, brauchten manche erstmal ein Päuschen während andere sich in die eisigen Fluten stürzten, Bäume erklommen oder Heidelbeeren sammelten.








 Die knappen Essensvorräte mussten streng rationiert werden, damit auch jeder eine gerechte Menge erhalten konnte.




Nach unserer Rückehr gab es eine frühes Essen und die gute Laune war wieder hergestellt. Nach dem Abendessen gab es einen schönen Abschlussabend mit einem 'Ich sah' Tanz und einem kleinen Anspiel. Es wurde Stockbrot gebacken und Chai gereicht.

Viel zu früh war es wieder zu Bett geh Zeit und das Lager damit zu Ende...


Samstag der 29.6. - Der Abbau


Leider hatten wir Samstags mit dem Wetter kein rechtes Glück. So begann es um 6 Uhr morgens zu regnen und hörte auch erst gegen 10 Uhr wieder auf. Trotzdem funktionierte das Aufstehen und Frühstücken vor 8 Uhr mit den Kindern gut, so dass wir eine pünktliche und kurze Morgenrunde machen konnten.
Dank der Hilfe einiger Eltern haben wir es tatsächlich ohne Hektik geschafft, die Bahnfahrenden rechtzeitig vom Platz zu verabschieden.
Dann begann das Anhänger Tetris und die Frage passt es oder nicht? Gegen 13 Uhr war das dann auch geklärt. Es passte - aber gerade eben so. Nach einem Abstecher über Pankow um das Küchenmaterial zurück zu geben (VIELEN DANK!!!) konnten wir gegen 17 Uhr bei uns abladen.
Durch das schlechte Wetter waren 3 Jurten noch richtig nass und mussten am Sonntag noch getrocknet werden. Sonne und Wind halfen und so war am Sonntag Abend alles wieder trocken unter Dach und Fach.