Ein kleines Lagerstagebuch:
Freitag der 25. Mai 2012
Die Anreise erfolgte mit dem Bus von unterschiedlichen Startpunkten in der Stadt, aber gemischt zwischen den verschiedenen Verbände. Wir fuhren ab Spandau dem Parkplatz am Kiesteich gemeinsam mit der DPSG und dem VCP Johannesstift in drei Bussen. Auf der Hinfahrt hatte der VCP einen Bus für sich und somit viel Platz.
Nach letzten Beschmatzungen der Delegierten ginge es dann auch schon los.
Der Bus war noch nicht um die erste Ecke, als schon die Stullen angengangen wurden, und dass erwies sich als sehr vorrausschauend, denn die Fahrt sollte deutlich länger dauern, als gedacht.
Mit dem Auffahren auf die Autobahn bot sich dieses Bild und so quälten wir uns mühsam bei AS Neuruppin. Ab da ging es dann besser.
Aber so viele Busse am Stück brachten die kleinen Brandenburger Landstraßen an ihre Grenzen.
Insbesondere das Aussteigen erwies sich als schwieriger als gedacht, da immer "nur" drei Busse gleichzeitig zum Platz fahren durften. So mussten wir noch fast eine halbe Stunde warten, bis wir endlich den Bus verlassen konnten. Dabei waren wir bei Weitem nicht die letzten.
Insgesamt dauerte die Fahrt dann doch deutlich länger als geplant. Letztlich waren wir dann erst um 20.30 Uhr auf dem Platz. Welch ein Segen, dass der Vortrupp unsere Jurte schon aufgebaut hatte. VIELEN DANK noch mal dafür. Die Küche zauberte dann schnell noch Nudeln und Tomatensoße und schon fielen wir in die Betten.
Samstag der 26. Mai 2012
Der Samstag begann früh - nicht unsere aber benachbarte Kinder stürzten sich ab 4.30 Uhr in die Abenteuer des Lagers. Unsere Kinder haben gemäß unserer Absprach bis 8 Uhr geschlafen SUPER!
Um 8.30 Uhr gab es Frühstück und wir haben versucht mit den Tücken des Lagerfrühstücks klar zu kommen, wenn 40 Leute versuchen zu Frühstücken und alles in der Mitte steht, muss es Regeln geben, wer wann das Essen holen darf und wie jeder etwas bekommt. Die Mahlzeiten werden "an-" und abgesugen und es gibt viel neues zu lernen. Für Greta haben wir dann ein Geburtstagsständchen gegeben und ihr eine Kerze angezündet.
Am Vormittag gab es die große Lagereröffnung, so wir der kleine Fritz sich die Pfadfinder vorstellt, viele Wimpel und Gesang, ein bischen Gebrüll und eben alles was dazugehört.
Teil der Eröffnung war auch die Vorstellung des Ringe-Spiels in dem die Götter darüber erzürnen, dass die Pfadfinder ein Spiel im Geist Olympias durchführen wollen.
Nach einem schnellen Snack ging es auch schon los. Die erste Runde ging wie durch ein Wunder gegen den BdP an uns. Letztlich dadurch dass die Gruppe auch die Kleinsten gegen uns antreten ließ. Viele andere Wettkämpfe haben wir beobachtet, letztlich waren sie uns aber dann doch zu wild.
Abends haben wir mit Hilfe von Marion, Amelie, Greta und Lilly eine Kartoffelsuppe für 40 Leute gekocht. Die Kinder haben Kartofeln geschnippelt wie die Weltmeist und wir sind richtig satt geworden (es sind nur ca. 40 Liter Suppe übrig geblieben).
Sonntag der 27. Mai 2012
Der Sonntag begann etwas ruhiger mit einem Gottesdienst der christlichen Verbände. Die Beteiligung der anderen Verbände war sehr überschaubar. Nach dem Gottesdienst gab es viel freie Zeit zum Angeln (spielen) oder den großen Pfadfindern zu schauen wie sie sich gegenseitig ins Wasser geschubst haben.
Nachmittags gab es Angebote der Verbände. Der VCP bot Spiele an und das Bedrucken von T-Shirts. Die Stoffmalfarbe muss heiss (Einstellung Baumwolle) vor dem Waschen gebügelt werden. Abends gab es ein leckeres Chilli.
Montag der 28. Mai 2012
Der Montag stand im Zeichen des Abbaus. Direkt nach dem Aufstehen ging es los. Schlafsäcke stopfen, Iso-Matte rollen, Rucksäcke packen. Die Jurte abbauen und hoffen, dass wir nichts vergessen haben.
Nach dem Frühstück gab es den Abschluss und dann hiess es Rucksäcke auf und zum Bus gelaufen.
Die Rückfahrt verlief dann vergleichsweise problemlos und ruhig.



























